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Aktuelles Allgemein Sledgehockey Leichtathletik Radsport

 


über mich

meine sportliche Laufbahn

Mit 5 Jahren nahm ich erstmals an einem Schikurs teil. Einen kurzen Überblick über den Schisport gibt es hier.

1986 machte ich meine ersten Versuche in der Leichtathletik. Durch Andreas Siegl, einen Weltklasse-Hochspringer der damaligen Zeit, kam ich zu der Disziplin, in der ich bis zum heutigen Tage meine größten Erfolge feiern konnte, dem Hochsprung. Im Leichtathletikteil könnt ihr euch ausführlich über meine Bewerbe informieren. Ich nehme jetzt noch mindestens einmal im Jahr an Jedermann Zehnkämpfen teil.

In einer Phase der Stagnation im Hochsprung versuchte ich mich im Radsport. Auf nationaler Ebene konnte ich hier einige Erfolge verbuchen. Mehr dazu gibt's im Radteil.

Mitte der 1990er Jahre erlernte ich die Kunst des Golfspielens. Eine Erklärung der wichtigsten Begriffe im Golf sowie eine kurze Vorstellung unseres Heimatgolfclubs gibt es hier.

Beim Tag des Sports 2009 wurde ich auf Bahnengolf aufmerksam. Seit 2011 bin ich Lizenezspieler im Bahnengolf und beim Bahnengolfclub Union Rotgold als Mitglied registriert. In der Franz Koci Straße im 10. Wiener Gemeindebezirk gibt es die Möglichkeit, Minigolf und Miniaturgolf zu trainieren. Die Homepage unseres Clubs ist www.rotgold.at.

In der Entstehung ist derzeit in Österreich die paralympische Sportart Sledgehockey. Nachdem ich im Hochsprung von 2001 bis 2011, also 10 Jahre, international aktiv war, versuche ich nun meinen Fokus auf diese in Österreich neue Sportart zu richten.

Nebenbei betreibe ich auch andere Sportarten. Ich spiele regelmäßig Volleyball und halte mich auch durch gelegentliches Parkourtraining fit. Sogar beim Schachverein bei mir im Ort habe ich letztens vorbeigeschaut.

Nach etwa 3 Jahren Radsport und mehr als 10 Jahren Leichtathletik geht nun meine sportliche Laufbahn mit riesen Schritten in Richtung Sledgehockey. Genau diesen drei Sparten habe ich auch das Hauptaugenmerk auf dieser Homepage gewidmet. Ich werde euch hier nach Möglichkeit auf dem Laufenden halten.


über mich

Am 21. Juni 1981 verlor ich im Alter von 3 Jahren durch einen Verkehrsunfall mein rechtes Bein. Ich war Fußgänger und wurde vom einem Motorrad erfasst, das mit 80 km / h durch die 30er-Zone brauste. Der Lärm, den der Motor des Motorrads verursachte, brachte mich in Panik, sodass ich in Richtung meiner Mutter lief, die auf der anderen Seite der Straße mit dem Kinderwagen meiner Schwester stand. Der Unfall passierte im damaligen Jugoslawien, heute Kroatien, bei meinen Großeltern.

Das Motorrad trennte mein Bein genau beim Knie ab. Ich wurde direkt in ein Militärspital gebracht, das an sich keine Zivilisten aufnimmt, geschweige denn Kinder. Dort behandelte man mich großartig. Die zuständigen Chirurgen amputierten mein Bein zwar etwas weiter oben, dafür gelang es ihnen nahezu perfekt, die Haut zusammenzunähen. Ich hatte bis zum heutigen Tag nie Phantomschmerzen.

Der Unfalllenker verbüßte eine einjährige Strafe im Gefängnis. Er war nicht nur um 50 km / h zu schell unterwegs, sondern sein Moped, das er zu einem Motorrad umfunktioniert hatte, war auch nicht versichert. Nach seinem Aufenthalt im Gefängnis tauchter er unter und konnte nie wieder ausgeforscht werden. In Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens, läuft noch ein Verfahren um Schadenersatz für mich. Nach nun schon mehr als 30 Jahren sollte man meinen, dass es endlich zu einem Abschluss kommt. Durch den Umsturz in Jugoslawien und den Umstand, dass mein Fall rechtlich äußerst kompliziert ist, zieht sich der Prozess jedoch noch immer hin. Ob ich jemals finanziell entschädigt werde, ist zu bezweifeln. Ich bin aber immer noch regelmäßig in Kontakt mit meiner Rechtsvertretung in Zagreb.


Ich arbeite nun seit 2003 bei der Bezirkshauptmannschaft in Mödling. Eine Bewerbung bei Liese Prokop - damals für Sport in Niederösterreich verantwortlich - verschaffte mir diese Anstellung. Im ersten Jahr war mein Dienstgeber der Verein 0handycap. Im Februar 2004 wurde ich vom Land Niederösterreich übernommen. Ich bekam einen Vertrag, der vorerst auf 3 Jahre befristet war. Nach Ablegung der Dienstprüfung im März 2005 (war laut Vertrag bis Februar 2007 vorgeschrieben) erhielt ich Ende Februar 2007 einen unbefristeten Vetrag des Landes Niederösterreich. Damit habe ich einen sicheren Job, den ich auch behalten werde, sofern ich mir nichts Grobes zu Schulden kommen lasse. Anfangs arbeitete ich 20 Stunden pro Woche, dann 30 Stunden. Seit März 2011 bin ich Vollzeit beschäftigt.

Im Jahr 2014 ließ ich mich als ein Zeuge Jehovas taufen. Ich konnte mich überzeugen, dass die Bibel die Wahrheit beinhaltet und möchte hiermit jeden einladen, sich selbst auch davon zu überzeugen.


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